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China kritisiert EU-Zölle auf Elektroautos und droht mit Gegenmaßnahmen

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Hunderte neue Dolphin-Autos des chinesischen Autobauers BYD parken im Hafen von Bremerhaven. Lars Penning/dpa

Chinas Handelsministerium hat die Drohung der Europäischen Union mit Strafzöllen auf Elektroautos aus der Volksrepublik scharf kritisiert und Gegenmaßnahmen angedeutet.

Peking werde den weiteren Prozess der europäischen Seite aufmerksam beobachten und entschlossen alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen zu schützen, teilte ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch mit.

China sei über das Verhalten der EU sehr besorgt und unzufrieden und die chinesische Industrie sei enttäuscht, sagte er.

Die EU-Kommission hat hohe vorläufige Strafzölle auf E-Autos aus China angedroht. Ob die Hersteller die Zölle von bis zu 38,1 Prozent tatsächlich zahlen müssen, hängt davon ab, ob mit China eine andere Lösung gefunden werden kann.

Der in der veröffentlichten Mitteilung enthaltenen Meinung mangelt es nach Angaben des Handelsministeriums an jeder faktischen oder rechtlichen Grundlage. Die EU zeige ein protektionistisches Verhalten, das Spannungen im Handel verursache und verschärfe, hieß es.

Das Ministerium warf der EU zudem vor, die globale Lieferkette der Automobilindustrie zu stören.

„Die Europäische Kommission hält mit einer Hand das Banner der grünen Entwicklung hoch und schwenkt mit der anderen die protektionistische Keule“, sagte der Sprecher.

China forderte die EU auf, ihre fehlerhaften Praktiken zu korrigieren und die wirtschaftlichen Spannungen im Handel im Wege eines Dialogs angemessen zu bewältigen.

Kaynak

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