Home Nachricht Der vorgeschlagene Goa-Tourismusgesetzentwurf 2024 stößt auf Gegenwind aus der Industrie

Der vorgeschlagene Goa-Tourismusgesetzentwurf 2024 stößt auf Gegenwind aus der Industrie

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Bild dient repräsentativen Zwecken

“/>Bild dient repräsentativen ZweckenDie Travel and Tourism Association of Goa (TTAG) hat ernsthafte Bedenken hinsichtlich des vorgeschlagenen Gesetzesentwurfs zur Förderung, Verwaltung und Regulierung des Tourismus in Goa 2024 geäußert. Dieser Gesetzentwurf, der in der kommenden Sitzung der Nationalversammlung eingebracht werden soll, zielt darauf ab, die Empfehlungen der Tourismuspolitik von Goa 2020 umzusetzen. Branchenvertreter argumentieren jedoch, dass der Gesetzentwurf in seiner aktuellen Form fehlerhaft ist und dem Tourismussektor in Goa schaden könnte.

Wesentliche Bedenken der TTAG
Abweichung von der Tourismuspolitik 2020: Der Gesetzesentwurf weicht erheblich von den Empfehlungen der Goa-Tourismuspolitik 2020 ab. Die von KPMG zwischen 2012 und 2020 entwickelte Politik beinhaltete umfangreiche Konsultationen mit Interessengruppen. Dem Gesetzentwurf fehlen Bestimmungen zur Demokratisierung des Tourismusförderungsgremiums, die für die Politik von zentraler Bedeutung waren.

Unzureichende Vertretung der Industrie: Der Gesetzentwurf sieht keine Einbeziehung der acht Industrievertreter in das Tourismusamt vor, wie es in der Richtlinie vorgesehen ist. Dieses Versäumnis untergräbt die beabsichtigte demokratische Struktur des Amtes und verringert die Beteiligung der Industrie an Entscheidungsprozessen.

Fokus auf Strafen statt auf Werbung: Der Gesetzentwurf konzentriert sich in erster Linie auf Strafen, Bußgelder und Gebühren, während der Tourismusförderung und -verwaltung wenig Beachtung geschenkt wird. Interessenvertreter argumentieren, dass dieser strafende Ansatz die Branche eher ersticken als ihr Wachstum fördern könnte.

Fragwürdige Nachhaltigkeitsgebühr: Die vorgeschlagene zweiprozentige Gebühr für Tourismusentwicklung und Nachhaltigkeit ist ein erheblicher Streitpunkt. TTAG argumentiert, dass diese Gebühr einer Steuer gleicht und nicht den für eine Gebühr erforderlichen direkten Leistungszusammenhang aufweist. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Umsetzung der Gebühr und des Potenzials für willkürliche Anpassungen.

Überregulierung und Doppelbesteuerung: Der Gesetzentwurf sieht umfangreiche Regulierungskontrollen und Strafen für Tourismusunternehmen vor, was zu höheren Betriebskosten führt. TTAG warnt, dass dies Goa im Vergleich zu anderen Tourismuszielen weniger wettbewerbsfähig machen könnte.

Er ging auch auf Bedenken hinsichtlich der Tourismuspolizei ein und erklärte, dass es diese bereits im Staat gebe. Der Gesetzentwurf, sagte er, würde den Tourismusdirektor ermächtigen, ihren Einsatz je nach Bedarf zu bestimmen. „Es wird die Angst verbreitet, dass wir eine parallele Polizeitruppe schaffen, die in Geschäfte eindringt und Terror verbreitet. So etwas gibt es nicht. Es gibt keine parallele Polizeitruppe“, fügte er hinzu.

Fehlende Infrastruktur- und Serviceverbesserungen: Anders als in der Tourismuspolitik 2020, in der spezifische Aufgaben für das Goa Tourism Board (GTB) festgelegt wurden, werden in dem Gesetzentwurf keine Infrastrukturverbesserungen oder Serviceverbesserungen behandelt, die für die Anziehung internationaler Touristen unerlässlich sind. Unklarheiten und rechtliche Probleme: Der Gesetzentwurf enthält zahlreiche Unklarheiten, darunter nicht definierte Straftaten, fehlende Abstufungen bei den Strafen und Bestimmungen für Registrierung und Genehmigungen, die kleine Unternehmen unverhältnismäßig belasten könnten. Die Branche befürchtet, dass diese Probleme zu willkürlichen Durchsetzungsmaßnahmen und rechtlichen Herausforderungen führen könnten.

TTAG forderte eine umfassende Überprüfung und einen Konsultationsprozess unter Einbeziehung aller Beteiligten, bevor der Gesetzentwurf der gesetzgebenden Versammlung vorgelegt wird. Sie betonten die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes, der sowohl die Regulierung als auch die Förderung des Tourismus unterstützt, um ein nachhaltiges Wachstum des für Goa so wichtigen Tourismussektors sicherzustellen.

Die von TTAG geäußerten Bedenken unterstreichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Prüfung und Überarbeitung des Gesetzesentwurfs, um ihn an die ursprünglichen Absichten der Goa Tourism Policy 2020 anzupassen und das langfristige Wachstum und die Nachhaltigkeit der Tourismusbranche in Goa zu unterstützen.

Veröffentlicht am 11. Juli 2024 um 18:54 Uhr IST

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Kaynak

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