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Ihr iPhone 15 kann Apple Intelligence aufgrund einer wichtigen Spezifikationsschwäche nicht ausführen

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Als Apple auf der WWDC 2024 Apple Intelligence ankündigte, sorgte das Unternehmen für viel Aufsehen, als es sagte, dass das System für künstliche Intelligenz (KI) nicht mit den neuesten Telefonen iPhone 15 und iPhone 15 Plus kompatibel sei. Die Pro-Telefone des Unternehmens werden mit Apple Intelligence funktionieren, aber jeder, der eines der Einstiegsmodelle besitzt, wird etwas verpassen.

Jetzt wissen wir vielleicht, warum. In einem auf Medium veröffentlichten Bericht hat Apple-Analyst Ming-Chi Kuo einige Faktoren genannt, die zu Apples Entscheidung beigetragen haben könnten. Im Wesentlichen läuft alles auf das Gedächtnis hinaus.

Das iPhone 15 ist mit einem A16 Bionic-Chip mit 6 GB Speicher ausgestattet. Das iPhone 15 Pro verfügt über einen A17 Pro-Chip mit 8 GB Speicher. Apple Intelligence erfordert ein Gerät mit mindestens einem A17 Pro- oder M1-Chip, und der M1 verfügt auch über 8 GB Speicher.

Daraus folgert Kuo, dass Apple Intelligence höchstens 2 GB freien Speicher benötigt. Beim A16 Bionic dürfte der Großteil dieser 6 GB Speicher von anderen Prozessen belegt sein, sodass nur sehr wenig Platz für Apple Intelligence bleibt. Beim A17 Pro mit seinen 8 GB RAM gibt es deutlich mehr Spielraum. Das ist natürlich sehr praktisch für Apples Upgrade-Zyklus, aber es wäre auch technisch sinnvoll.

Die Erinnerung ist wichtig

(Bildnachweis: Future | Alex Walker-Todd)

Das mag an dieser Stelle sehr nach Spekulation klingen, aber Kuo untermauert seine Behauptungen mit einigen interessanten Punkten. Zum einen weist Kuo darauf hin, dass Apple Intelligence ein 3 Milliarden Parameter umfassendes Sprachmodell verwendet (wie auf der Website von Apple ausführlich beschrieben), das komprimiert etwa 0,7 bis 1,5 GB freien Speicher benötigt. Auch dies ist etwas, das der A16 Bionic möglicherweise nicht entbehren kann.

Darüber hinaus hat der M1-Chip tatsächlich weniger Rechenleistung als der A16 Bionic (11 TOPS gegenüber 17 TOPS). Das deutet darauf hin, dass die Rechenleistung nicht der entscheidende Faktor bei Apples Entscheidung ist, den A16 Bionic einzustellen, aber den M1-Chip zuzulassen – und dass der Speicher stattdessen die Rechnung erfüllt.

Apropos Rechenleistung: Kuo hat einen interessanten Vergleich zwischen Apple Intelligence und Microsofts KI-gestützten Copilot+-PCs angestellt. Während Apple Intelligence mindestens 11 TOPS Rechenleistung benötigt, benötigen Copilot+-PCs fast das Vierfache, nämlich mindestens 40 TOPS. Das bedeutet, dass Apple Intelligence viel effizienter ist als die KI-Modelle, die auf Konkurrenzgeräten laufen, und daher auf einer Reihe von iPhones sowie leistungsstärkeren Macs laufen kann.

Zyniker haben angedeutet, dass Apple die Anforderungen an die Apple Intelligence des iPhone einfach zu hoch ansetzt, um die Nutzer zum Upgrade ihrer Geräte zu zwingen. Das erklärt jedoch nicht, warum das Unternehmen nicht auch die Besitzer des vier Jahre alten M1-Chips zum Upgrade gezwungen hat. Stattdessen könnte der Grund, wie Kuos Analyse nahelegt, in den technischen Details der beteiligten Chips liegen. Das ist für die Nutzer des iPhone 15 vielleicht keine große Erleichterung, aber zumindest haben wir jetzt eine klarere Vorstellung von Apples Denkweise.

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Kaynak

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