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Schweres Raketenfeuer aus dem Libanon auf Israel geht weiter

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Der schwere Raketenbeschuss aus dem Libanon auf Israel dauert nach Angaben des israelischen Militärs am Donnerstag an.

„Nach den Sirenen, die in den letzten Stunden in Nordisrael ertönten, wurden etwa 40 Geschosse in Richtung Galiläa und Golanhöhen abgefeuert“, schrieben die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) auf ihrem Telegrammkanal. Es hieß, zahlreiche Abschüsse seien erfolgreich abgefangen worden, aber „eine Reihe von Treffern“ hätten in der Gegend Brände entfacht.

Darüber hinaus seien drei der fünf verdächtigen Luftziele vom israelischen Raketenabwehrsystem abgefangen worden, teilte die israelische Armee mit.

Am Mittwoch feuerte die libanesische schiitische Hisbollah-Miliz rund 200 Raketen auf Israel ab, als Vergeltung für die gezielte Tötung eines hochrangigen Kommandeurs durch Israel. Die Sorge vor einer gefährlichen Eskalation des Konflikts ist groß.

Israelische Medien berichteten, ein Haus im Kibbuz Jiron in der Grenzregion sei direkt getroffen worden. Raketensplitter fielen in der Stadt Safed im Norden Israels und in Katzrin auf den besetzten Golanhöhen, wo Sanitäter sagten, zwei Menschen seien durch Raketensplitter verletzt worden.

Mehrere Personen wurden bei Stürzen beim Rennen in den Unterstand verletzt, zudem gab es mehrere Schockverletzungen.

Laut israelischen Medienberichten brachen entlang der Grenze auf israelischem Gebiet mehrere Brände aus. In der Region herrscht derzeit besonders heißes und trockenes Wetter, wodurch sich Brände leicht ausbreiten können.

Die israelischen Streitkräfte haben Brandgeschosse mit einer Art mittelalterlicher Katapult- oder Trebuchet-Vorrichtung über die Grenze nach Libanon abgefeuert, berichteten israelische Medien. Ziel sei es offenbar gewesen, dichtes Unterholz im Grenzgebiet niederzubrennen, damit sich feindliche Kämpfer dort nicht verstecken könnten, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender Kan am Donnerstag.

Auf einem in den sozialen Medien kursierenden Video waren israelische Soldaten zu sehen, die neben der ungewöhnlichen Einheit einen Feuerball über eine hohe Mauer warfen.

Kan zitierte die israelischen Streitkräfte mit der Aussage, der Einsatz dieser Waffe sei lediglich eine „lokale Initiative“ gewesen und werde von der Armee nicht in großem Umfang eingesetzt.

Israel und die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah bekämpfen sich seit Beginn des Gaza-Kriegs, und die Kämpfe werden immer heftiger. Auf beiden Seiten der Grenze kommt es bei den Angriffen immer wieder zu Bränden, die sich bei dem heißen, trockenen Wetter dort schnell ausbreiten.

Eine Kuh sitzt neben einem Feuer, das infolge von Raketen- und Drohnenangriffen aus dem Libanon auf Israel ausbrach. Ilia Yefimovich/dpa

Ein bewaffneter Mann steht neben einem Feuer, das durch einen Raketen- und Drohnenangriff aus dem Libanon auf Israel verursacht wurde. Ilia Yefimovich/dpa

Kaynak

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