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Europas drittgrößter Reiseveranstalter FTI meldet Insolvenz an

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“/>Repräsentatives Bild.Europas drittgrößter Reiseveranstalter FTI Group hat am Montag beim Landgericht München Insolvenz angemeldet, teilte das deutsche Unternehmen in einer Erklärung mit, da die Buchungen selbst nach einem kürzlichen Übernahmeangebot in Höhe von einem Euro weiter zurückgingen.

Neben sinkenden Auftragseingängen bestanden zahlreiche Lieferanten auf Anzahlungen, die FTI nicht mehr leisten konnte.

Die Gruppe habe eine Hotline und eine Website für Kunden eingerichtet, hieß es in der Erklärung weiter.

Ab dem 4. Juni müssen alle Reisen entweder abgesagt oder nur teilweise durchgeführt werden, was zu Beginn der reisestarken Sommersaison möglicherweise Tausende von Urlaubern betrifft.

Das deutsche Außenministerium teilte mit, dass sich die Tourismuswirtschaft und die Reiseversicherung um die Rückführung und Betreuung der betroffenen Touristen kümmern würden, man aber bei Bedarf auch konsularische Unterstützung leisten werde, um eine sichere Rückkehr zu gewährleisten.

Das deutsche Wirtschaftsministerium bezeichnete die Insolvenz als „tragisch“ und fügte hinzu, es könne keine weitere Hilfe leisten.

Deutschland überholt Frankreich bei den Hotelbuchungen, obwohl Paris das am häufigsten gesuchte Reiseziel aus Indien ist. Entgegen den Suchdaten hat Deutschland Frankreich bei den tatsächlichen Hotelbuchungen überholt und erhielt 19 Prozent aller Buchungen aus Indien, verglichen mit 16 Prozent in Frankreich. Die Effizienz des Visumverfahrens, die Erschwinglichkeit und die strategische Lage in Europa machen Deutschland für viele zur bevorzugten Wahl.

Die Regierung müsse nun im Detail prüfen, welche Auswirkungen die Insolvenz auf die Sanierungshilfe habe, die sie FTI während der Pandemie gewährt habe, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. “Es muss davon ausgegangen werden, dass aus den offenen Forderungen nur geringe Rückgewinnungen zu erwarten sind”, sagte der Sprecher.

Die Regierung habe auf die Genehmigung eines Forderungsverkaufs gewartet, da dies der wirtschaftlichste Weg sei, die Mittel zurückzuerhalten, bevor das Unternehmen Insolvenz anmeldete, sagte der Sprecher.

Eine Rückgabe der Forderungen sei nach Eintritt der Insolvenz nicht mehr möglich, ergänzte der Sprecher.

FTI beschäftigt weltweit 11.000 Mitarbeiter und bietet Reisen zu über 40 Zielorten weltweit an, unter anderem über seine 10.000 Partneragenturen in Deutschland.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 verzeichnete es einen Jahresumsatz von rund 4,1 Milliarden Euro (4,44 Milliarden US-Dollar). (1 US-Dollar = 0,9234 Euro)

Veröffentlicht am 3. Juni 2024 um 18:14 Uhr IST

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Kaynak

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