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Todesursache von Morgan Spurlock: „Super Size Me“-Regisseur stirbt mit 53

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Morgan Spurlock, der einst gefeierte Dokumentarfilmer, der bewies, wie gefährlich Fast Food tatsächlich sein kann, ist gestorben. Die Todesursache wurde von seiner Familie bestätigt.

Berühmt wurde Morgan 2004 mit seinem Oscar-nominierten Film „Super Size Me“, einer Dokumentation, die die psychischen und physischen Schäden dokumentiert, die entstehen, wenn man einen Monat lang jeden Tag bei McDonald’s isst.

Die Nachricht seines Todes wurde am 24. Mai bestätigt und seine Familie teilte weitere Einzelheiten mit. Er war erst 53 Jahre alt.

Morgan Spurlock von „Super Size Me 2: Heiliges Hühnchen!“ besucht das von der Visa Infinite Lounge veranstaltete IMDb-Studio beim Toronto International Film Festival 2017. (Foto von Rich Polk/Getty Images für IMDb)

Morgan Spurlock, „Super Size Me“-Filmemacherin, Todesursache

Nach Angaben seiner Familie starb Morgan Spurlock am Donnerstag, den 23. Mai, im Norden des Bundesstaats New York an den Folgen einer Krebserkrankung.

„Es war ein trauriger Tag, als wir uns von meinem Bruder Morgan verabschiedeten“, sagt Craig Spurlock, Morgans Bruder, der mit ihm an mehreren Projekten gearbeitet hat.

„Morgan hat durch seine Kunst, seine Ideen und seine Großzügigkeit so viel gegeben. Heute hat die Welt ein wahres kreatives Genie und einen besonderen Menschen verloren. Ich bin so stolz, mit ihm zusammengearbeitet zu haben.“

Morgan hinterlässt zwei Kinder, Laken und Kallen, sowie seine Eltern (Mutter Phyllis Spurlock und Vater Ben) und zwei Brüder, Craig und Barry, mit deren Familien.

Regisseur Morgan Spurlock besucht am vierten Tag des 14. jährlichen Dubai International Film Festival den roten Teppich von „Super Size Me 2: Holy Chicken“. (Foto von Neilson Barnard/Getty Images für DIFF)

Morgans Aufstieg und Fall des Ruhms

Super Size Me hatte einen starken Einfluss auf die öffentliche Diskussion über Fast Food und schlechte Ernährung in unserem Land. Erstaunlicherweise hat McDonald’s seine „Super Size“-Option nach der Veröffentlichung des Films eingestellt. Zwanzig Jahre später wird immer noch darüber gesprochen und es wird zu Bildungszwecken in Schulen eingesetzt.

Der Erfolg des Films ermöglichte es Morgan, eine Produktionsfirma namens Warrior Poets zu gründen und noch mehr Dokumentarfilme zu kontroversen Themen zu produzieren, von Mindestlohn und Einwandererarbeit bis hin zum Krieg in Afghanistan und darüber hinaus.

2017, auf dem Höhepunkt der #MeToo-Bewegung, bezeichnete sich Morgan jedoch selbst als „Teil des Problems“. In einem langen Social-Media-Beitrag gab er zu, dass er einen Vorwurf der sexuellen Belästigung durch eine ehemalige Assistentin beigelegt habe. Er sagte auch, er sei im College der Vergewaltigung beschuldigt worden.

Dieses Eingeständnis beendete praktisch Morgans Karriere als Dokumentarfilmer und zwang ihn, seine Produktionsfirma aufzugeben.

Kaynak

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