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US-Repräsentantenhaus verabschiedet Gesetzentwurf zur Sanktionierung des Internationalen Strafgerichtshofs wegen Israel

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USA haben Gesetz verabschiedet, das Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof vorsieht

Washington:

Das von den Republikanern dominierte US-Repräsentantenhaus hat ein Gesetz verabschiedet, das Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof vorsieht. Grund dafür ist die Entscheidung seines Anklägers, Haftbefehle gegen israelische Beamte im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg zu beantragen.

Das Abstimmungsergebnis war 247 zu 155, wobei sich 42 Demokraten den Republikanern anschlossen und die Maßnahme unterstützten. Es gab keine republikanischen Nein-Stimmen, obwohl zwei mit „anwesend“ stimmten.

Es wird nicht erwartet, dass die Maßnahme Gesetz wird, doch sie spiegelt die anhaltende Unterstützung Israels im Kongress wider, trotz internationaler Kritik am Vorgehen des Nahost-Staates im Gazastreifen.

Das Weiße Haus kritisierte letzten Monat die Entscheidung des ICC, die Haftbefehle zu beantragen.

Es wird nicht erwartet, dass der Gesetzentwurf im Senat zur Abstimmung kommt, da die Mehrheit der Stimmen von Bidens Demokraten dominiert wird.

Das Gesetz sieht Sanktionen gegen Personen vor, die an Strafverfolgungen von Amerikanern oder Bürgern von US-Verbündeten, die keine Mitglieder des ICC sind (darunter auch Israel), durch den ICC beteiligt sind.

Darüber hinaus würde den entsprechenden ICC-Beamten die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert, sämtliche US-Visa würden widerrufen und sie würden von Transaktionen mit US-Eigentum ausgeschlossen.

Der ICC-Ankläger Karim Khan sagte letzten Monat – nach mehr als sieben Monaten Krieg im Gazastreifen –, er habe hinreichende Gründe für die Annahme, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, Netanjahus Verteidigungsminister und drei Hamas-Führer „strafrechtliche Verantwortung“ für mutmaßliche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit trügen.

Netanjahu sagte, die Entscheidung des ICC-Anklägers sei absurd und dieser Schritt sei gegen ganz Israel gerichtet.

Israel startete im vergangenen Oktober eine Luft- und Bodenoffensive in Gaza und versprach, die Hamas zu vernichten, nachdem die Militanten am 7. Oktober den Süden Israels angegriffen hatten. Nach israelischen Angaben töteten sie dabei rund 1.200 Menschen und nahmen über 250 als Geiseln. Etwa 120 Geiseln befinden sich noch immer in Gaza.

Durch die israelische Militärkampagne sind im dicht besiedelten Gazastreifen nach Angaben der Gesundheitsbehörden mehr als 36.000 Menschen ums Leben gekommen. Weitere Tausende Leichen sind unter Trümmern begraben.

(Mit Ausnahme der Überschrift wurde diese Geschichte nicht von NDTV-Mitarbeitern bearbeitet und aus einem syndizierten Feed veröffentlicht.)

Kaynak

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