Home Nachricht Deutscher Linkspolitiker räumt „bitteres“ Ergebnis der EU-Wahl ein

Deutscher Linkspolitiker räumt „bitteres“ Ergebnis der EU-Wahl ein

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Ein erwartetes schwaches Abschneiden der deutschen Linkspartei Die Linke bei den Europawahlen wird weitere Diskussionen über den zukünftigen Kurs der Partei auslösen, so der Vorsitzende Martin Schirdewan traurig am Sonntagabend in Berlin.

Den Prognosen der ARD zufolge steuert die Linke auf ein historisch schlechtes Wahlergebnis zu, das bei nur 2,7 bis 2,8 Prozent liegen würde.

Die Wahl erfolgte nach einer erbitterten Spaltung der Linkspartei, aus der die ehemalige Vorsitzende Sahra Wagenknecht austrat und ihre eigene populistische Partei, das Sahra Wagenknecht-Bündnis (BSW), gründete.

Den Prognosen zufolge dürfte die BSW zwischen 5,7 und 6,1 Prozent der Stimmen erhalten.

„Das ist kein gutes Ergebnis und daher natürlich ein bitterer Abend für uns“, sagte Schirdewan.

Schirdewan zufolge sei es der Partei mit ihrem Hauptwahlkampf nicht gelungen, die Wähler zu erreichen, obwohl ihre Botschaften an die alltäglichen Sorgen der Menschen anknüpften – Löhne, Mieten, Preisentwicklung, Umverteilung von oben nach unten, Klimawandel und eine Antikriegs-Friedenspolitik.

„Wir werden uns die Fragen, die wir als Partei beantworten müssen, sehr, sehr genau anschauen“, sagte Schirdewan.

Martin Schirdewan (Die Linke) steht auf der Bühne, bevor er auf dem Bundesparteitag der Linkspartei in Erfurt zum Parteivorsitzenden gewählt wird. Martin Schutt/dpa

Kaynak

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