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Zweijähriges australisches Mädchen positiv auf Vogelgrippe H5N1 getestet: WHO

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Die WHO schätzt die derzeitige Gefahr durch das Virus für die Bevölkerung als gering ein.

Genf:

Ein zweieinhalbjähriges Mädchen sei positiv auf die Vogelgrippe H5N1 getestet worden und müsse nach einer Reise nach Indien in Australien intensivmedizinisch behandelt werden, teilte die Weltgesundheitsorganisation am Freitag mit.

„Dies ist die erste bestätigte Infektion eines Menschen durch das Vogelgrippevirus A (H5N1), die von Australien festgestellt und gemeldet wurde“, hieß es in einer Erklärung der WHO.

„Obwohl die Quelle der Ansteckung mit dem Virus in diesem Fall derzeit unbekannt ist, erfolgte die Ansteckung wahrscheinlich in Indien“, wohin das Mädchen gereist war und wo diese Gruppe von „Viren in der Vergangenheit bei Vögeln nachgewiesen wurde“, fügte die UN-Gesundheitsbehörde hinzu.

Die WHO schätzt die derzeitige Gefahr durch das Virus für die Bevölkerung als gering ein.

Das Mädchen war vom 12. bis 29. Februar nach Kalkutta gereist. Es ist nicht bekannt, dass sie während ihres Aufenthalts in der Stadt Kontakt mit kranken Menschen oder Tieren hatte.

Das Mädchen kehrte am 1. März nach Australien zurück und wurde am folgenden Tag in ein Krankenhaus im Südosten des Bundesstaates Victoria eingeliefert.

Am 4. März wurde sie wegen sich verschlimmernder Symptome für eine Woche auf eine Intensivstation in der Landeshauptstadt Melbourne verlegt. Sie verließ das Krankenhaus nach zweieinhalb Wochen.

Der Krankenhausaufenthalt des Mädchens führte zu einem positiven Test auf Influenza A und die Proben wurden im April zur genaueren Untersuchung weitergeleitet.

„Die aus den Proben gewonnene genetische Sequenz des Virus bestätigte den Subtyp A(H5N1) …, der in Südostasien zirkuliert und bei früheren Infektionen beim Menschen und bei Geflügel nachgewiesen wurde“, sagte die WHO.

Dem Mädchen geht es Berichten zufolge gut, während bei keinen Verwandten in Australien oder Indien Symptome aufgetreten sind.

Die indischen Behörden seien benachrichtigt worden und hätten eine epidemiologische Untersuchung eingeleitet, teilte die Agentur mit.

(Mit Ausnahme der Überschrift wurde diese Geschichte nicht von NDTV-Mitarbeitern bearbeitet und aus einem syndizierten Feed veröffentlicht.)

Kaynak

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