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Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa sagt seine prominente Mondreise ab

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Japanischer Milliardär Yusaku Maezawa seine Mission „dearMoon“ abgesagt, die laut Projekt der erste private Flug um den Mond hätte sein sollen, gab die Mission am Samstag bekannt.

Das ursprüngliche Ziel des Teams bestand darin, die Mondumrundung mit Prominenten an Bord bis Ende letzten Jahres durchzuführen. Dies sei jedoch „undurchführbar“ geworden, hieß es in einer Erklärung auf der Website der Mission.

„Da es in naher Zukunft keine klare Terminsicherheit gibt, hat Maezawa schweren Herzens die unausweichliche Entscheidung getroffen, das Projekt abzusagen“, hieß es. „Wir danken allen, die dieses Projekt unterstützt und sich auf dieses Unterfangen gefreut haben, aufrichtig und entschuldigen uns für dieses Ergebnis.“

Nähere Angaben zum Grund der Absage wurden in der Erklärung nicht gemacht.

Im Jahr 2022, so Maezawa, werden ihn der DJ und Produzent Steve Aoki aus den Vereinigten Staaten, der amerikanische YouTuber Tim Dodd, der tschechische Künstler Yemi AD, die irische Fotografin Rhiannon Adam, der britische Fotograf Karim Iliya, der amerikanische Filmemacher Brendan Hall, der indische Schauspieler Dev Joshi und der K-Pop-Musiker TOP aus Südkorea auf der Reise um den Mond an Bord der Starship-Rakete von SpaceX begleiten.

Es gab auch zwei Ersatzcrew-Mitglieder: die Snowboarderin Kaitlyn Farrington aus den USA und die Tänzerin Miyu aus Japan.

Einer Grafik des Missionsprofils auf der Website von DearMoon zufolge sollte der Hin- und Rückflug voraussichtlich fast sechs Tage dauern und den Mond umrunden, ohne zu landen.

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Maezawa, der superreiche Gründer von Japans größtem Online-Modeeinkaufszentrum, flog 2021 an Bord einer russischen Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation und zahlte dafür Berichten zufolge 10 Milliarden Yen (63,5 Millionen US-Dollar).

Der Milliardär machte zuvor Schlagzeilen mit einer Online-Anzeige für eine Freundin um ihn auf seinem SpaceX-Flug zu begleiten – nur um die Suche abrupt abzubrechen, obwohl es fast 30.000 Bewerber gab.

Zusätzliche Berichterstattung durch Agence France-Presse

Kaynak

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